77 Verkehrsprojekte mit einem Gesamtwert von über 5 Mrd EUR sollen noch bis Anfang 2008 in Angriff genommen werden. Darunter eine U-Bahn und zwei neue Donaubrücken. Eines der wichtigsten Großprojekte wird die U-Bahn-Linie 4 in Budapest sein.
Automobil(e) Geschichten: Mit rollenden Legenden durch Budapest
In historischem Ambiente rollen Budapest-Besucher seit kurzem wieder durch die Donaumetropole. Denn Anbieter Eurama hat seinen Fuhrpark für Stadtrundfahrten um einen restaurierten und generalüberholten Oldtimer-Bus aus den 1960er Jahren erweitert. Der Ikarus 630 Cabrio-Bus, von dem Budapester Unternehmen liebevoll „Veterama“ genannt, war einst „rollendes Aushängeschild“ für die Stadt. Ab Mai 1962, als er dort erstmals für Rundfahrten im Einsatz war, warb er in Plakaten, Prospekten und auf Briefmarken weltweit für die ungarische Metropole. Die letzte Open-Air-Fahrt des Ikarus-Models tourte am 4. Januar 1975 über Heldenplatz, Burgberg und Co.
Nach 22-jähriger Pause erscheint der Cabrio-Bus heute wieder wie neu. Zwei Mal täglich geht der Oldtimer auf große Fahrt – im Rahmen der individuellsten aller Eu-rama-Angebote, der Hop-on-hop-off-Rundfahrt. Der Bus fährt wie alle anderen der Flotte zehn sehenswerte Haltestellen an, an denen Besucher aussteigen und ver-weilen können. Denn schon eine halbe Stunde später rollt schon der nächste Eura-ma-Bus vorbei und sammelt die Budapest-Entdecker wieder ein.
Übrigens: Der historische Frischluft-Bus kann auch für Hochzeiten, Ausflüge und andere individuelle Programme gemietet werden. Weitere Informationen gibt es bei Eurama, c/o Hotel InterContinental, Apáczai Csere János u. 12-14, H-1052 Buda-pest, Telefon 0036/1/327-6690, Fax -6691, E-Mail tour@eurama.hu, Internet www.eurama.hu oder www.veterama.hu (auch auf Deutsch).
• Abschlag Budapest: Erstmals wieder ein Golfplatz in der Stadt
Mit Blick auf das Budapester Stadtgebiet können Golfer seit diesem Monat wieder in der ungarischen Hauptstadt ihrem „grünen Hobby“ nachgehen. Im 22. Bezirk, süd-westlich der Innenstadt auf der Budaer Seite gelegen, erstreckt sich auf 36 Hektar der neue Highland Golf Club. Damit hat Budapest zum ersten Mal seit der Schlie-ßung des Golfplatzes auf dem Schwabenberg wieder ein Green innerhalb der Stadtgrenzen.
Obwohl Familienhäuser oder andere Gebäude den Platz an allen vier Seiten be-grenzen, ist der Highland Golf Course alles andere als ein Kurzplatz: Nur zwei der neun Löcher haben Par 3, immerhin zwei haben Par 5. Der Fairway von Loch acht (Par 5) erstreckt sich auf einer Länge von 488 Metern. Großzügig gestaltet ist auch die Breite der Fairways, so dass der Platz auch für Anfänger wie geschaffen ist.
Ein weiteres Plus für Einsteiger: Neben den drei Par 3-Übungslöchern bietet sich die 260 Meter lange Driving Range mit insgesamt 40 Abschlagplätzen zum Trainieren an. Nächtliches Abschlagen ist dank einer Flutlichtanlage möglich. Für die Aus- und Weiterbildung in Sachen Golf hat der Club zwei Profis aus Ungarn beziehungsweise Schweden angeheuert. Letzterer unterrichtet auch auf Englisch oder Deutsch. Eine Stunde Einzelunterricht ist für 12.000 Forint (etwa 48 Euro) zu haben.
Quelle: Ungarisches Tourismusamt
Kleines Hotel bei großer Basilika: Das Hotel Central Basilica
Im Frühjahr dieses Jahres hat in Budapest das kleine Drei-Sterne-Hotel Central Ba-silica mit 44 Doppelzimmern und drei Apartments eröffnet. Im Herzen der ungari-schen Hauptstadt gelegen, bietet es den perfekten Anlaufpunkt für Touristen und Geschäftsreisende.
Für 99 Euro pro Nacht im Doppelzimmer inklusive Frühstück erholt sich der Gast in einer ruhigen Atmosphäre. Die geschmackvoll eingerichteten Zimmer sind mit Tele-fon, Fernseher, Minibar, kostenlosem Internetanschluss, Fön und Klimaanlage aus-gestattet.
Quelle: Ungarisches Tourismuszentrale
Ungarns Parlament stimmt heute über “Lex MOL” ab
Hochspannung in Budapest: In der heutigen Parlamentssitzung steht die “Lex MOL”, die die Übernahme der MOL durch die OMV verhindern soll, auf der Agenda.
Balaton Zeitung: Immobilien am ungarischen Plattensee sind gefragt
Immobilien am Plattensee sind wieder gefragt. Wer die Interessenten sind, welche Preise gezahlt werden müssen und warum keine neue Immobiliensteuer anfällt klärt die Balaton Zeitung auf. Weiterhin beschäftigt sich die Redaktion mit der Frage, ob es lohnenswert ist sein Auto in Ungarn anzumelden und ein ungarisches Kennzeichen zu beantragen.
Straßenbau: Strabag Favorit für Ungarns „Südautobahn“
Ungarns „Südautobahn“ zwischen Budapest und der zweitgrößten Stadt Pécs (Fünfkirchen) könnte zur „Österreicher-Straße“ werden: Nachdem das erste Teilstück von einem Konsortium mit Porr erbaut worden ist, gilt das von der Strabag geleitete Konsortium als Favorit für die Errichtung des längsten, fast 80 Kilometer langen Teilstückes. Der Mittelteil wird im Herbst ausgeschrieben.
Bill Clinton kommt nach Budapest
Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton besucht am 6. Oktober Budapest. Für seine Rede bei einer als “Business-Dinner” deklarierten Veranstaltung des “Central European Business Center” (CEBC), erhält Clinton ein Honorar von 90 Mio HUF (ca. 360.000 EUR), berichtet einer der Organisatoren der Veranstaltung gegenüber dem Boulevardblatt Blikk.
Bequemer in die Stadt: Neuer Bahnhof am Flughafen
Seit kurzem besteht eine Zugverbindung zwischen der Budapester Innenstadt und dem Flughafen Ferihegy 1. In weniger als einer halben Stunde und für nur 300 Fo-rint (circa 1,20 Euro) erreichen Reisende auf der Linie Budapest-Vecsés vom West-bahnhof das Interkont-Terminal 1. Täglich sollen rund 50 Züge fahren, die an der Bahnstation „Ferihegy“ halten. Dort sorgt eine Fußgängerbrücke – inklusive Fahr-stuhl – für den bequemen Übergang zum Flughafengebäude. Der Bus- und U-Bahn-Weg über Kobánya-Kispest ist damit nur noch für diejenigen relevant, die vom oder zum Terminal 2 fahren. Die Strecke zwischen Budapester Innenstadt und Flughafen soll zudem in den kommenden Monaten saniert werden, damit auch IC-Züge am größten Airport Ungarns halten können.
Quelle: Ungarisches Tourismuszentrale